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Handystrahlen-Detektor*

* Anmerkung: Der hier vorgestellte Handystrahlen-Detektor spricht ebenfalls an, wenn sich die Antenne in der Nähe eines 230-V-Netzkabels befindet oder wenn man ein elektrostatisch aufgeladenes Plastikteil in der Nähe der Antenne bewegt.

Wenn man sich etwas genauer mit der Technik unserer modernen Kommunikationsgeräte wie  Smartphone, WLAN usw. beschäftigt, so trifft man schnell auf den Begriff "Mikrowellen".

Sind Mikrowellen eine Gefahr?

Mikrowellen ist ein Trivialname für den Frequenzbereich elektromagnetischer Wellen von 1 bis 300 GHz (Wellenlänge von 300 mm bis 1 mm). Andere Quellen geben auch den Bereich von 300 MHz bis 300 GHz an. Quelle Wikipedia

Während meiner Armeezeit von 1982 bis 1985 auf dem Marineflugplatz Parow wurden wir regelmäßig über die enormen Gefahren von Mikrowellen belehrt. So war es etwa streng verboten, sich unter der eingeschalteten Antenne des Höhenmessers aufzuhalten. Die Frequenz betrug etwa 5 Gigahertz (Ghz). Die Sendeleistung des Gerätes war mit 10 Watt noch relativ gering. Genau diese Frequenz von 5 GHz - sowie ebenfalls 2,4 GHz - werden heute allgemein für WLAN verwendet.

Handys senden im GSM-Bereich 900 Mhz. übrigens mit bis zu 2 Watt!

Wer einen "Frequenz Analyzer" zur Verfügung hat wird feststellen, dass in Großstädten alle verfügbaren Frequenzen dicht belegt sind.

Siehe auch:

Externer Link Android-App "WiFi Analyzer" - damit werden alle verfügbaren WLAN-Access-Points im Bereich von 2,4 bzw. 5 GHz graphisch im Kanalraster angezeigt

Auch die Frequenzen des Mobilfunks kann man getrost als Mikrowellen bezeichnen:

Dem GSM-Mobilfunkstandard sind in Deutschland die Frequenzbereiche von 890 bis 915 MHz und von 935 bis 960 MHz (GSM 900) sowie von 1.710 bis 1.785 und von 1.805 bis 1.880 MHz (GSM 1800) zugeordnet. Der UMTS-Standard nutzt die Frequenzen von 1.920 bis 1.980 MHz sowie von 2.110 bis 2.170 MHz. Für den LTE-Standard wurden von der Bundesnetzagentur ursprünglich Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz vergeben. Hinzu kamen durch die Versteigerung im Juni 2015 Frequenzen aus dem Bereich 700 MHz, die sich für den Einsatz in ländlichen Regionen besonders gut eignen und bisher vom Rundfunk verwendet wurden. Quelle: http://informationszentrum-mobilfunk.de

Niemand kann sich heute im urbanen Umfeld der Einwirkung gepulster Mikrowellen entziehen.

Handys senden mit bis zu 1 W auf dem 1800 und 2100 MHz-Netz, mit bis zu 2 W auf dem 900 MHz-Netz. Die Sendeleistung wird vom Handy automatisch den Empfangsbedingungen angepasst. Bei schlechten Bedingungen - z.B. Dämpfung durch Gebäude, grosse Distanz zur Basisstation - sendet das Gerät stärker um an der Basisstation immer noch eine ausreichende Signalstärke zu erreichen. Quelle:
https://www.emf.ethz.ch/de/emf-info/themen/technik/mobiltelefone/sendeleistungen-von-handys/

Nach wie vor wird von offiziellen Stellen die Schädlichkeit dieses Elektrosmogs geleugnet.

Siehe auch:

Externer Link  http://www.wissen.de/elektrosmog-und-handystrahlung-unsichtbare-gefahr

Externer Link https://gigaherz.ch/media/download/050921_EMF_SchweizerAerzteschaft_1.pdf

Bereits 1980 erschien dieses Buch:

Externer Link https://www.amazon.de/Mikrowellen-verheimlichte-Gefahr-Paul-Brodeur/dp/B003TMGOYW


Mit der folgenden Schaltung können wir die elektromagnetische Strahlung von Handys sichtbar machen. Besonders ältere Handys, die nur GSM-Frequenzen benutzen, lassen die LED hell leuchten:

Schaltplan

 

Versuchsaufbau

Fritzing Steckbrett

Mit meinem alten Motorola C200 kann man beim Telefonieren die LED schon aus 25 cm Entfernung zum Leuchten bringen. Die Pulsung ist deutlich sichtbar.

Anm.: Auch 230-V-Leitungen bzw. Netzkabel werden übrigens gut erkannt. Diese einfache Schaltung reagiert aber auch dann, wenn elektrostatisch aufgeladene Plastikteile in der Nähe der Antennen bewegt werden.

Gut zu erkennen ist auch, dass die Polarisierung des Handys entscheidend ist. Halte ich das Handy senkrecht, dann erlischt die LED - drehe ich das Handy um 90 Grad, so leuchtet die LED maximal hell:

Einfluss der Polarisation

Foto: In dieser Stellung des Handys leuchtet die LED maximal hell.

Was ich noch feststellen konnte: Die Seite, die ich an's Ohr halte ist übrigens ziemlich gut abgeschirmt.

Und hier noch eine gute Nachricht: Mit modernen Smartphones bekommt man die LED meist nicht zum Leuchten! Diese modernen Geräte verwenden statt GSM in der Regel UMTS bzw. LTE.
Die Sendeleistung beträgt dort meist nur ein Hundertstel wie bei GSM.

Wer es genauer wissen möchte:

Externer Link  https://www.emf.ethz.ch/de/emf-info/themen/technik/mobiltelefone/sendeleistungen-von-handys/

Anmerkung: Der hier vorgestellte Handystrahlen-Detektor spricht auch an, wenn sich die Antenne in der Nähe eines 230-V-Netzkabels befindet oder wenn man ein elektrostatisch aufgeladenes Plastikteil in der Nähe der Antenne bewegt.

Weitere Links:

Externer Link  https://de.wikipedia.org/wiki/Frey-Effekt

Externer Link http://www1.wdr.de

Externer Link http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/elektrosensibilitaet-sind-das-jetzt-die-webers-die-mich-grillen-1635308.html

Externer Link http://die-rote-pille.blogspot.de/2012/05/mikrowellen-sind-gesundheitsschadlich.html

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Letzte Änderung:
February 19. 2018 18:07:56
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