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CD-Motor


Angetrieben wird das Ganze ebenfalls mit der Platine des "Magischen Pendels". Hier wird die Antriebswirkung aber in eine Kreisbewegung transformiert. Auf die CD sind sechs Supermagnete aufgeklebt worden.

Die CD ist kugelgelagert. Man kann z.B. einen alten CD-Player ausschlachten und das Lager verwenden. Meist lässt sich der Antriebsmotor allerdings nicht entfernen, so dass eine leichte Bremswirkung auftritt. Das kostet etwas mehr Energie und die Batterie hält dann nicht so lange.

Denkbar wäre auch die Verwendung eines kleinen Kugellagers:
z.B. Kugellager 626ZZ (6 x 19 mm, 0,70 €) , Pollin-Bestellnummer: 440 431

Alle Magnete müssen entweder mit dem Nordpol oder dem Südpol nach außen aufgeklebt werden. Die Magnete dürfen also nicht wahllos aufgeklebt werden!

Der Motor startet nicht allein und muss daher "angeschubst" werden!

CD-Motor

CD-Motor


 

Die Schaltung ist äußerst simpel und besteht nur aus einem Transistor, einer Diode und einer Spule. Okay - eine Batterie braucht man auch noch.

 

Die beiden Spulen werden einzeln auf Kunststoff-Garnspulen gewickelt. 

Es wird 0,1-mm-Kupferlackdraht verwendet. 500 Windungen pro Spule reichen aus.
Man kann aber die Garnrollen auch voll wickeln - ohne zu zählen. Dann hat man ca. 10 000 Windungen.

Ein Stahlbolzen aus dem Baumarkt dient als als Spulenkern.  Eine passende Mutter braucht man, um beide Spulen miteienander zu verschrauben.

Das Wickeln der Spulen kann man mit der Nähmaschine machen. Wichtig ist, dass die Wicklungsanfänge gekennzeichnet werden und wie im Schaltplan beschrieben verschaltet werden (*).

Es muss nicht bifilar auf einen Spulenkörper gewickelt werden! Das ist einer der großen Unterschiede zum Bedini-Konzept.

Schaltplan Pendelantrieb

T1: z.B. MP20B (russischer Transistor)

D1: z.B. GA100 (DDR-Typ)

Abb. 1: Pendelschaltung

 

Abb. 2: Platine (Kupferseite) mit Bestückung

Originalgröße: 50 x 50 mm

Wenn die Drahtbrücke an A1 entfernt wird, so lädt sich der Kondensator auf. Genutzt wird hierzu die Rückinduktion, die ansonsten in der Diode "verbraten" wird. Eventuell kann hier auch ein kleiner Akku aufgeladen werden. Das wurde von mir aber noch nicht im Dauerversuch getestet.

Vorsicht: Die Spannung am Kondensator kann auf über 100 Volt ansteigen!


Download des Platinen-Layouts in 600 dpi

Es sind auf dieser Platine (50 x 100 mm) gleich 2 Pendelschaltungen untergebracht. Also: Nach dem Ätzen durchsägen!


Die "Pendelschaltung" ähnelt der berühmten Bedini-Schaltung, ist
aber wesentlich älter - nämlich aus den 70er Jahren - und stammt von Hagen Jakubaschk.


Platine mit Bestückung

 

 

Letzte Änderung:
February 19. 2018 18:07:56
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